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14 | Stadtjournal blick-punktBAUMSCHULENGARTENGESTALTUNGFLORISTIKOsnabr%u00fccker Str. 84 %u2022 49186 Bad Iburg %u2022 Tel. 05403 74740www.bentrup-baumschulen.deSOLIT%u00c4RGEH%u00d6LZEOBSTGEH%u00d6LZE + HECKENPFLANZENROSEN, STAUDEN + GR%u00c4SERGARTENGESTALTUNGMaibaumaufstellen des Heimatvereins Am Donnerstag, 30. April, stellt der Heimatverein Georgsmarienh%u00fctte einen Maibaum am Heimathaus (Am Kasinpark 7) auf. Ab 18 Uhr wird gegrillt.%u00a0 oBoris Pistorius zu Besuch auf der H%u00fctteVerteidigungsminister ist beeindruckt von gr%u00fcner Stahlproduktion und will sich beim Kanzler f%u00fcr gute Bedingungen einzusetzenProminenz ist immer mal wieder zu Besuch in der Georgsmarienh%u00fctte. Noch zu Zeiten der Ampelregierung besichtigte der heutige Bundeskanzler Friedrich Merz, damals Fraktionsvorsitzender der CDU, das Stahlwerk. Kurz darauf war der damalige Wirtschaftsminister Robert Habeck (B%u00fcndnis 90/Die Gr%u00fcnen) zu Besuch.In j%u00fcngerer Zeit waren bei Besuchen aus der Politik stets die hohen Energiepreise Thema, unter denen die Georgsmarienh%u00fctte seit dem Ausbruch des Kriegs in der Ukraine leidet. So war es auch am vergangenen Freitag, als sich erneut Politikbesuch ank%u00fcndigte: Verteidigungsminister Boris Pistorius legte auf seiner R%u00fcckreise in seine Heimatstadt Osnabr%u00fcck einen Zwischenstopp ein. Au%u00dferdem hatte der nieders%u00e4chsische Wirtschaftsminister Grant Mit (von links) Anne-Marie Gro%u00dfmann und Alexander Becker tauschte sich der Verteidigungsminister %u00fcber die industriepolitischen Rahmenbedingungen aus.Boris Pistorius (rechts) l%u00e4sst sich von Marc-Oliver Arnold den Elektrolichtbogenofen zeigen.Fotos: GMH GruppeHendrik Tonne sein Kommen angek%u00fcndigt. Er musste den Termin jedoch kurzfristig absagen und schickte stattdessen Landesstaatssekret%u00e4r Matthias Wunderling-Weilbier.Thema zwischen der F%u00fchrungsspitze des Stahlwerks um CEO Alexander Becker und Gesellschafterin Anne-Marie Gro%u00dfmann waren unter anderem die Energiepreise. Denn das Stahlwerk ist ein energieintensives Unternehmen. Pro Tag verbraucht es dieselbe Menge Strom wie die Stadt Osnabr%u00fcck %u2013 das entspricht rund 0,1 Prozent des deutschen Stromverbrauchs, wie Gesch%u00e4ftsf%u00fchrer Marc-Oliver Arnold es gern sagt. Grund daf%u00fcr ist unter anderem der Elektrolichtbogenofen, in dem Schrott zu Stahl gemacht wird.1994 ersetzte das Stahlwerk seinen Hochofen durch den Elektrolichtbogenofen. Bis dahin gab es solche Anlagen nur in den USA und in Japan. St%u00fcndlich f%u00e4hrt ein Kran 150 Tonnen Schrott in den Elektrolichtbogenofen, der mit Strom betrieben wird %u2013 eine energieintensive Angelegenheit.Im Gespr%u00e4ch tauschten sich Pistorius und Wunderling-Weilbier mit der Unternehmensf%u00fchrung %u00fcber industriepolitische Fragen zur aktuellen Lage der deutschen Stahlindustrie: Insbesondere international wettbewerbsf%u00e4hige Energie- und Strompreise, die Rolle der Stahlindustrie in der Verteidigungswirtschaft, resiliente Wertsch%u00f6pfung und der Aufbau verl%u00e4sslicher gr%u00fcner Leitm%u00e4rkte f%u00fcr klimafreundlich erzeugten Stahl waren Thema. %u201e%u201eUnsere Verteidigungsf%u00e4higkeit braucht eine leistungsf%u00e4hige Industrie. Mehr Resilienz hei%u00dft auch, dass wir industrielle Kernkompetenzen und strategische Grundstoffindustrien in Deutschland halten und st%u00e4rken%u201c, sagte der Verteidigungsminister.Anschlie%u00dfend f%u00fchrten Alexander Becker und Anne-Marie Gro%u00dfmann sowie weitere Vertreter des Stahlwerks Pistorius und den Staatssekret%u00e4r durch das Werk, unter anderem zum Elektrolichtbogenofen. Beide zeigten sich angetan vom CO%u2082-armen Betrieb der Georgsmarienh%u00fctte. Wunderling-Weilbier betonte: %u201eWir m%u00fcssen sehen, dass die Rahmenbedingungen stimmen. Hier gibt es noch einiges nachzubessern. Das haben wir heute aufgenommen.%u201cZum Abschluss seines Besuchs stellte sich Pistorius den Fragen der Presse. Auch dabei ging es um den k%u00fcrzlich von der EU genehmigten Industriestrompreis in Deutschland. Aus dem Gespr%u00e4ch nehme er mit, dass der gedeckelte Preis eine Wirkung f%u00fcr das Stahlwerk habe, so Pistorius. Er versprach aber, sich bei der Wirtschaftsministerin und beim Kanzler f%u00fcr bessere Bedingungen einzusetzen. Zudem lobte er die gr%u00fcne Stahlproduktion in Georgsmarienh%u00fctte. Das Werk sei ein echter %u201eGamechanger%u201c. are o

