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14 | Stadtjournal blick-punktIhr Probleml%u00f6ser in allen Bereichen der ElektrotechnikElektroservice und -montage GmbHDorfstra%u00dfe 63 49124 Georgsmarienh%u00fctteTelefon 05401/365310Telefax 05401/365319E-Mail: info@esmelektro.deBeratung %u2013 PlanungAusf%u00fchrung %u2013 Kundendienst %u2013 WartungenService ist unsere St%u00e4rke!www.esmelektro.de Elektroinstallation Datennetzwerktechnik Telefonanlagen T%u00fcr- und Torantriebstechnik Alarmsysteme Ladestationen f%u00fcr E-Mobilit%u00e4t Beleuchtungstechnik PV-AnlagenSEIT %u00dcBER 40 JAHRENLandratskandidaten im InterviewWarum haben Sie sich f%u00fcr eine Kandidatur als Landrat entschieden und was qualifiziert Sie f%u00fcr dieses Amt?Ich bin seit vielen Jahren mit kommunalrechtlichen, namentlich kommunalwirtschaftsrechtlichen Fragestellungen theoretisch an der Universit%u00e4t Osnabr%u00fcck wie praktisch im Rahmen anwaltlicher T%u00e4tigkeit befasst und habe kleine wie gr%u00f6%u00dfere Kommunen in unterschiedlichsten kommunalen Angelegenheiten beraten und unterst%u00fctzt. Das Spektrum reicht von planungsrechtlichen Fragen etwa im Zusammenhang mit der Umsetzung des europ%u00e4ischen Umweltrechts %u201eFFH-Richtlinie%u201c %u00fcber die kommunale Zusammenarbeit bei der Abfallbeseitigung bis hin zur Organisation der Jugendhilfe oder Fragen der Energieversorgung durch Unternehmen in kommunaler Tr%u00e4gerschaft. Ebenfalls ein Thema waren die Rechtsstellung der Landr%u00e4te und Landr%u00e4tinnen beziehungsweise der Landkreises, die durch den %u201eL%u00fcckenschluss%u201c der A33 verbessert werden kann. Hinsichtlich der Planung auf Kreisebene scheint auch derzeit noch das Prinzip zu gelten, dass nicht die Lebenswirklichkeit der Menschen den Ma%u00dfstab bildet, sondern %u2013 umgekehrt %u2013 das Leben den planerischen Entscheidungen zu folgen hat. Das muss sich %u00e4ndern.Was wollen Sie tun, um Familien im Landkreis Osnabr%u00fcck gezielt zu unterst%u00fctzen und die Lebensqualit%u00e4t vor Ort zu verbessern?F%u00fcr die Zukunft des Landkreises ist wichtig, dass Menschen bereit sind, hierher zu kommen oder hier zu bleiben. Das erfordert ein attraktives Umfeld, dass generationen%u00fcbergreifend zu denken ist. Hierzu geh%u00f6rt eine Infrastruktur im Verkehrsbereich, die Mobilit%u00e4t erm%u00f6glicht. Die Sicherstellung von leistungsf%u00e4higen Bildungsangeboten sowie eine ortsnahe Versorgung im Gesundheitsbereich. N%u00f6tig ist zudem eine Willkommenskultur, die Fremdenfeindlichkeit und Rassismus entgegenwirkt; die AfD sollte daher bedeutungslos bleiben.Thema Mobilit%u00e4t: Mit welchen Schwerpunkten und Projekten wollen Sie den %u00f6ffentlichen Nahverkehr sowie das Rad- und Stra%u00dfennetz im Landkreis zukunftssicher gestalten?Mobilit%u00e4t bedeutet Teilhabe. Insbesondere der %u00f6ffentliche Personennahverkehr im Landkreis Osnabr%u00fcck ist unzul%u00e4nglich. Viele B%u00fcrgerinnen und B%u00fcrger sind auf Kraftfahrzeuge angewiesen, was Menschen ohne Fahrerlaubnis oder PKW allt%u00e4glich in Schwierigkeiten bringen kann. Der derzeitige Abbau von Buslinien und Rufbussystemen ist daher ein v%u00f6llig falsches Signal. Besonders der Nahverkehr in und zwischen Gemeinden muss vielmehr ausgebaut werden. Auch kann mit beabsichtigten Verbesserungen im Zugverkehr zum Beispiel %u201eHaller Wilhelm%u201c nicht Jahre oder gar Jahrzehnte weiter gewartet werden. Welche konkreten Ma%u00dfnahmen m%u00f6chten Sie in Ihrer Amtszeit umsetzen, um Umwelt und Klima in der Region nachhaltig zu sch%u00fctzen?Das Festhalten an fossilen Energietr%u00e4gern, wies es derzeit die Bundesregierung und die sie tragenden Parteien propagieren, wird sich zu einem kostspieligen Standortnachteil f%u00fcr unser Land entwickeln, weil die weltweite Entwicklung dar%u00fcber hinweggehen wird und wir den Anschluss zu verlieren drohen. Neben Ma%u00dfnahmen des Klimaschutzes im Bereich der Mobilit%u00e4t muss unter Wahrung und Schonung nachbarlicher Belange der regenerativen Energieerzeugung auch auf Kreisebene ein Vorrang einger%u00e4umt werden.Sollten Sie Landrat werden: Welche drei gro%u00dfen Ziele m%u00f6chten Sie f%u00fcr den Landkreis Osnabr%u00fcck unbedingt erreicht haben? Erstens B%u00fcrokratieabbau und Beschleunigung der politischen Prozesse. Zweitens den Ausbau des %u00f6ffentlichen Nahverkehrs und drittens die Gew%u00e4hrleistung einer ortsnahen Erst- und Notfallversorgung im Krankheitsfall. are/soe oDer Bissendorfer Thorsten Koch ist Jurist und Professor an der Universit%u00e4t Osnabr%u00fcck. In seiner Freizeit ist er leidenschaftlicher Segler und geht gerne auf Reisen. Thorsten KochThorsten Koch, FDPGeburtsjahr/-ort: 1960 in BraunschweigWohnort: BissendorfFamilie: Geschieden, zwei erwachsene KinderLeitsatz f%u00fcr mein politisches Handeln: Freiheit ist Freiheit von staatlicher Fremdbestimmung %u2013 der Staat soll sich auf seine Kernaufgaben beschr%u00e4nken.B%u00fcrgermeister/-innen, aber auch der Abgeordneten und Fraktionen. Vor diesem beruflichen Hintergrund bin ich mit den Abl%u00e4ufen und Problemen in den St%u00e4dten, Kreisen und Gemeinden vertraut. Die Entscheidung f%u00fcr meine Kandidatur beruht darauf, dass ich im Rahmen unterschiedlicher auch beruflicher Kontakte mit dem Landkreis Osnabr%u00fcck die %u00dcberzeugung gewonnen habe, dass es einer grunds%u00e4tzlichen Umorientierung in der Kreisverwaltung weg von einer Verhinderungsverwaltung und hin zu einer erm%u00f6glichenden Verwaltung bedarf: Der Landkreis soll den B%u00fcrgerinnen und B%u00fcrgern helfen, Chancen zu nutzen, statt ihnen Steine in den Weg zu legen. Der Landkreis Osnabr%u00fcck als Wirtschaftsstandort: Welche konkreten Entwicklungsm%u00f6glichkeiten und Potenziale sehen Sie f%u00fcr den Wirtschaftsraum S%u00fcdkreis und wie wollen Sie diese f%u00f6rdern?Ein wichtiger Standortfaktor ist eine effiziente und l%u00f6sungsorientierte Kreisverwaltung. Ebenfalls wichtig ist die gute Verkehrsanbindung unseres Foto: Monika Feil

