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                                    Stadtjournal blick-punkt | 13Filiz Polat und Tobias Avermann zu Gast bei den Gr%u00fcnenDie gr%u00fcne Bundestagsabgeordnete Filiz Polat forderte bei den Georgsmarienh%u00fctter Gr%u00fcnen gleiche Bezahlung, mehr Frauen in F%u00fchrungspositionen und besseren Schutz vor Gewalt. Der von den Gr%u00fcnen unterst%u00fctzte B%u00fcrgermeisterkandidat Tobias Avermann erg%u00e4nzte, dass im %u00f6ffentlichen Dienst zwar einheitliche Gehaltgruppen gelten, Frauen auf der Leitungsebene jedoch unterrepr%u00e4sentiert seien. Laut Polat hindern fehlende Betreuungs- und Pflegeangebote viele Frauen an einer Vollzeitbesch%u00e4ftigung; ca. 800.000 Frauen w%u00fcrden bei besseren Bedingungen mehr arbeiten. Ohne Reformen drohe Altersarmut. Bundeshilfen %u00fcber 100 Milliarden Euro m%u00fcssten rasch f%u00fcr Kitas, Schulen, Klimaschutz und Krisenfestigkeit flie%u00dfen. Zudem rief sie zum gemeinsamen Schutz der Demokratie auf. Polat lehnte die Wehrpflicht ab, pl%u00e4diert f%u00fcr Dialog statt Verpflichtung und kritisierte Pl%u00e4ne zur Streichung von Solar-Einspeiseverg%u00fctungen. Die Gr%u00fcnen stehen weiterhin, wie von Polizei, Krankenh%u00e4usern und Tierschutz gefordert, f%u00fcr eine Reform des Sprengstoffgesetzes zur Eind%u00e4mmung von Silvesterb%u00f6llern.Markisen Innen- und Au%u00dfenbeschattung Terrassen- und Lamellend%u00e4cher Glasschiebew%u00e4nde Insektenschutz Montage, Service & Reparatur Wartung von Wintergartenanlagen und Terrassend%u00e4chernPferdestra%u00dfe 4749084 Osnabr%u00fcck0541 - 500 5400IHR NEUER LIEBLINGSPLATZ:DRAUSSENmehr aufwww.heede.deSummerSpecial15% Rabatt ** auf alle LEWENS ProdukteKostenlose & unverbindliche Beratung vor Ort.Sprache beeinflusst HaltungAuch aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen griff der Referent auf. Er %u00e4u%u00dferte die Sorge, dass demokratische Strukturen zunehmend unter Druck gerieten und verwies auf die steigende Zahl rechtsextrem motivierter Straftaten. Muslime seien dabei zunehmend Zielscheibe von Anfeindungen und w%u00fcrden von einigen politischen Gruppierungen zum Feindbild erkl%u00e4rt. Gleichzeitig zeigte er Verst%u00e4ndnis daf%u00fcr, dass viele Menschen unzufrieden seien. Entscheidend sei jedoch die Frage, wie mit diesem Frust umgegangen werde. Sein Appell lautete, auch in schwierigen Zeiten die Menschlichkeit nicht aus den Augen zu verlieren.Mehrfach hob der Referent die Bedeutung der Sprache hervor. Sprache beeinflusse Haltungen und k%u00f6nne wiederum Verhalten pr%u00e4gen. Worte seien deshalb niemals bedeutungslos. Als Beispiele f%u00fcr aus seiner Sicht problematische Formulierungen verwies er auf Begriffe aus der politischen Debatte.Dar%u00fcber hinaus verwies Mailitafi auf Studien, nach denen Menschen mit Migrationsgeschichte bei der Wohnungs-, Ausbildungs- und Arbeitssuche h%u00e4ufiger benachteiligt w%u00fcrden. Au%u00dferdem sprach er %u00fcber den Umgang mit Konflikten im Alltag. H%u00e4ufig werde seiner Meinung nach vorschnell die Polizei eingeschaltet, etwa bei Ruhest%u00f6rungen, anstatt zun%u00e4chst das pers%u00f6nliche Gespr%u00e4ch zu suchen. Gesellschaftliche Ver%u00e4nderungen k%u00f6nnten nach seiner %u00dcberzeugung nicht allein durch Demonstrationen erreicht werden. Vielmehr brauche es dauerhaftes Engagement vieler Menschen, um demokratische R%u00e4ume zu erhalten und Barrieren abzubauen.Zum Abschluss formulierte Mailitafi seinen Wunsch nach einer Gesellschaft, in der Unterschiede nicht als Trennendes, sondern als Bereicherung wahrgenommen werden. Sein Ziel sei eine Welt, in der %u201edie Sch%u00f6nheit in den Differenzen%u201c gesehen werde.Nach dem Vortrag nutzten viele Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, bei einem von der Hauswirtschaftsgruppe der Landvolkshochschule vorbereiteten Buffet miteinander ins Gespr%u00e4ch zu kommen. Angeboten wurden Fleischgerichte sowie vegetarische und vegane Speisen, die sowohl optisch als auch geschmacklich gro%u00dfen Anklang fanden. %u00dcbrig gebliebenes Essen durfte am Ende mitgenommen werden; entsprechende T%u00fcten lagen bereit.In der anschlie%u00dfenden Fragerunde standen praktische Fragen im Mittelpunkt: Wie sollte man auf diskriminierende Situationen reagieren? Wie lassen sich mehr Menschen f%u00fcr demokratisches Engagement gewinnen? Mailitafi vertrat die Auffassung, dass strukturelle Barrieren vielfach politisch gewollt seien und Ver%u00e4nderungen deshalb vor allem durch das Engagement der B%u00fcrgerinnen und B%u00fcrger angesto%u00dfen werden m%u00fcssten.Die Veranstaltung endete mit zahlreichen Gespr%u00e4chen unter den Besucherinnen und Besuchern. Viele verlie%u00dfen den Saal nachdenklich %u2013 ein Zeichen daf%u00fcr, dass der Vortrag sein Ziel erreicht hatte: zum Austausch anzuregen und den Blick auf Menschlichkeit und Demokratie zu sch%u00e4rfen.avo oHeute Abend wird es unbequem.Suraj MailitafiLesekreis: Klimawandel und GeopolitikDer Lesekreis Sachbuch besch%u00e4ftigt sich bei seinem n%u00e4chsten Treffen am Dienstag, 18. August, mit dem Klimawandel und der Geopolitik. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Sachbuchrunde besprechen bei ihrem n%u00e4chsten Treffen das Buch von Arthur Snell mit dem Titel %u201eErde, Luft, Feuer, Wasser%u201c. Der Autor verdeutlicht die Zusammenh%u00e4nge zwischen Klimawandel, Migration und milit%u00e4rischen Konflikten und bietet einen einzigartigen %u00dcberblick %u00fcber die Herausforderungen und Chancen einer sich wandelnden geopolitischen Landschaft. Die Aufheizung unseres Planeten ist nicht zu stoppen und l%u00e4sst noch viel weniger umkehren. Das bedeutet, dass sich unsere Welt tiefgreifend ver%u00e4ndern wird. Da das Buch sehr umfangreich ist, beginnt der Lesekreis beim n%u00e4chsten Treffen mit dem ersten Kapitel %u201eErde%u201c. Der Lesekreis Sachbuch trifft sich immer am dritten Dienstag des Monats nach Ladenschluss um 18.25 Uhr in der Buchhandlung Sedlmair (Oeseder Str. 94) in Georgsmarienh%u00fctte . Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung m%u00f6glich. o- Anzeige - 
                                
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