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                                    10 | Stadtjournal blick-punktbis zu Schmuck. Zus%u00e4tzlich zum k u r z w e i l i g e n Programm in den Zeltlagern bieten die Kinderprogramme der Museumsp %u00e4 d a g o g i k viele Gelegenheiten, das Leben und den Alltag von R%u00f6mern und Germanen kennenzulernen. Die Ausstellung zur Varusschlacht und die Sonderausstellung %u201eVerlorene Krieger%u201c sind an beiden Tagen f%u00fcr Besucherinnen und Besucher ge%u00f6ffnet. F%u00fcr das leibliche Wohl sorgen neben dem Museumscaf%u00e9 Livia zahlreiche Essensst%u00e4nde mit einem regionalen und abwechslungsreichen kulinarischen Angebot. Tickets sind zum verg%u00fcnstigten Vorverkaufspreis ab sofort unter www.kalkriese-varusschlacht.de buchbar. Unterst%u00fctzt werden die R%u00f6mer- und Germanentage von den Stadtwerken Bramsche, der Privatbrauerei Barre und der Westenergie. oPfingsten,%u200624.%u2006& 25.%u2006Mai 2026,10:00 bis 18:00 UhrInfos unter: www.kalkriese-varusschlacht.deR%u00d6MER- UND GERMANENTAGER%u00f6mer- und Germanentage im Varusschlacht-Museum Deutschlands gr%u00f6%u00dftes Antikenfestival lockt an Pfingsten nach Kalkriese Bei den R%u00f6mer- und Germanentagen ist viel %u00fcber ihre Kultur vor 2.000 Jahren zu erfahren.Foto: Varusschlacht im Osnabr%u00fccker Land / Hermann Pentermann- Anzeige - B%u00fcrgermeisterkandidaten treffen erstmals aufeinanderAlexander Herzberg und Tobias Avermann bei CGODer Kommunalwahlkampf in Georgsmarienh%u00fctte kommt in Gang. Zum ersten Mal trafen die B%u00fcrgermeisterkandidaten Alexander Herzberg und Tobias Avermann in der Gastst%u00e4tte Gildehaus aufeinander. Anlass war die Generalversammlung der Citygemeinschaft Oesede (CGO), zu der Vorsitzender Torsten K%u00f6berlein die Kandidaten eingeladen hatte.Der gro%u00dfe Schlagabtausch blieb zwar aus. Allerdings zeigte sich, dass Herzberg und Avermann unterschiedliche Ideen von der Zukunft der Stadt Georgsmarienh%u00fctte haben. Innenstadtentwicklung, Talbr%u00fccke und station%u00e4rer Einzelhandel waren die Themen, die Torsten K%u00f6berlein vorgegeben hatte.Kandidat HerzbergDen Auftakt machte Alexander Herzberg, derzeit Erster Stadtrat in Georgsmarienh%u00fctte. %u201eIch m%u00f6chte mich f%u00fcr meine Wahlheimat und f%u00fcr die Heimat meiner Kinder einsetzen%u201c, erkl%u00e4rte der dreifache Vater seine Motivation f%u00fcr die Kandidatur. Urspr%u00fcnglich war er Steuerberater und Wirtschaftspr%u00fcfer, seit 13 Jahren ist er in kommunalen Leitungsfunktionen t%u00e4tig. In Georgsmarienh%u00fctte lebt und arbeitet er seit 2022.Bei der Innenstadtentwicklung setzt er auf Tempo. Statt wie bisher vorgesehen schrittweise vorzugehen, will er die Entwicklung %u201een bloc%u201c vorantreiben. %u201eWenn man das schachtelweise umsetzt, hat man %u00fcber viele Jahre Baustellen und h%u00f6here Kosten%u201c, erkl%u00e4rte Herzberg. Das schade der Attraktivit%u00e4t der Innenstadt und damit dem Einzelhandel. Weitere Ideen, die er pr%u00e4sentierte: Pop-up-Bierg%u00e4rten im Sommer und mehr Gr%u00fcn, vor allem rund um das Rathaus.Zum Thema Neubau der Talbr%u00fccke im kommenden Jahr erkl%u00e4rte Herzberg, er setze auf die fr%u00fchzeitige Kommunikation der Alternativrouten sowie auf die Sicherung des Schwerlastverkehrs und der Kundenstr%u00f6me zwischen Georgsmarienh%u00fctte und Osnabr%u00fcck.Kandidat AvermannAls heimatverbunden und verwaltungserfahren pr%u00e4sentierte sich Tobias Avermann. Der Diplom-Verwaltungswirt war in der Kreisverwaltung t%u00e4tig und wechselte dann als allgemeiner Vertreter nach Bad Laer, anAn Pfingsten %u2013 Sonntag, 24. Mai, und Montag, 25. Mai %u2013 schlagen an zwei Tagen mehr als 200 R%u00f6mer- und Germanendarstellerinnen und -darsteller im Museumspark Kalkriese ihre Zelte auf. Sie nehmen Jung und Alt mit auf eine Zeitreise in die Vergangenheit %u2013 nach mehr als 2.000 Jahren mittlerweile friedlich und mit guten Absichten. Im Mittelpunkt stehen in diesem Jahr ganz besonders die Germanen. %u201eUnsere neue Sonderausstellung %u201eVerlorene Krieger %u2013 Germanen zwischen Macht und Mythos%u201c widmet sich den au%u00dfergew%u00f6hnlichen Fundpl%u00e4tzen Thorsberg und Nydam, wo vor zwei Jahrtausenden Germanen tausende Ausr%u00fcstungsgegenst%u00e4nde in Seen versenkt haben. Grund genug, auch bei den R%u00f6mer- und Germanentagen die Germanen in den Mittelpunkt zu stellen%u201c, erkl%u00e4rt Museumsp%u00e4dagoge Ingo Petri. Mehrere Gruppen kommen passend dazu in Thorsberg-Ausr%u00fcstung %u2013 mit viel Liebe zum Detail nach Originalfunden rekonstruiert. Und auch dar%u00fcber hinaus gibt es bei den Germanen so einiges zu entdecken: Kleine und gro%u00dfe Besucherinnen und Besucher k%u00f6nnen Feuer schlagen, die Getreidem%u00fchle ausprobieren, der Germanin beim Wollef%u00e4rben %u00fcber die Schulter schauen oder mit einem germanischen Stammesf%u00fcrsten ins Gespr%u00e4ch kommen. Bei den Fechtvorf%u00fchrungen wird deutlich, wo die St%u00e4rken und Schw%u00e4chen der germanischen Krieger lagen. Und in seiner Werkstatt stellt ein germanischer Schmied Repliken anhand von Funden aus Thorsberg her. Ein weiteres Highlight in diesem Jahr: In der Arena treffen sich R%u00f6mer und Germanen zum gemeinsamen Training %u2013 in friedlicher Absicht.Auf dem Exerzierplatz zeigen R%u00f6mer im Training die bekannte %u201eSchildkr%u00f6te%u201c, pr%u00e4sentieren ihre Ausr%u00fcstung und demonstrieren ihr K%u00f6nnen mit Schwert und Lanze. Beim Katapultschie%u00dfen an der Manubalista kommt es auf Treffsicherheit an. Wie immer ein Muss f%u00fcr alle kleinen und gro%u00dfen R%u00f6merfans: das Legion%u00e4rstraining f%u00fcr Kinder. Und auch beim Schlendern durch die Zeltstadt gibt es an allen Ecken die bunte Kultur der Antike zu entdecken %u2013 von der Schule %u00fcber Handwerkskunst 
                                
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