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Stadtjournal blick-punkt | 3tet hat. %u201eMartin Stertenbrink gelingt es, die Wildheit und Sch%u00f6nheit unserer regionalen Tierwelt in einer Weise sichtbar zu machen, die sowohl emotional ber%u00fchrt als auch naturkundlich fasziniert%u201c, so Duram weiter. Die Fotografien von Martin Stertenbrink zeigen, wie aufmerksam gew%u00e4hlte Perspektiven, Lichtverh%u00e4ltnisse und der richtige Augenblick einem Motiv eine besondere Wirkung verleihen k%u00f6nnen. Dabei geht es nicht allein um die m%u00f6glichst genaue Abbildung einer Situation. Vielmehr er%u00f6ffnet die Ausstellung den Betrachtern die M%u00f6glichkeit, innezuhalten und sich intensiver mit den Bildern auseinanderzusetzen. %u201eMartin Stertenbrink hat teilweise vier bis f%u00fcnf Stunden gesessen, um eine Aufnahme zu machen%u201c, hebt Elisabeth Kreimer-Selberg die Bedeutung der Aufnahmen hervor. Schon in jungen Jahren beobachtete er die heimischen Wildtiere oft auf Feldern und Wiesen des elterlichen Hofes. Was damals reine Neugier war, entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem geschulten Blick f%u00fcr das Verborgene, das Fl%u00fcchtige, das Besondere. In den vergangenen Jahren gelangen ihm Aufnahmen, die in ihrer Intensit%u00e4t und Unmittelbarkeit %u00fcberraschen. Sie zeigen die Natur in ihrer ganzen Bandbreite: zart und verletzlich, kraftvoll und wild und zugleich gepr%u00e4gt von der harten Realit%u00e4t des %u00dcberlebens. %u201eMartins Bilder verweigern jede romantisierende Verkl%u00e4rung und er%u00f6ffnen stattdessen einen ehrlichen, respektvollen Blick auf das Leben im H%u00fcggelraum%u201c, hei%u00dft es in einer Beschreibung des Kreimer-Selberg-Museums. Stertenbrink hat %u00fcber viele Jahre hinweg Reiher, Bussarde und andere Wildtiere, aber auch Insekten in ihrer nat%u00fcrlichen Umgebung beobachtet und fotografiert. Seine Bilder zeigen nicht nur beeindruckende technische Pr%u00e4zision, sondern auch eine seltene N%u00e4he zu Momenten, die sich normalerweise dem menschlichen Blick entziehen: Tiere im Flug, im Sprung, im Zugriff, oder mit frisch erbeuteter Nahrung im Schnabel oder Mund. Ein Bild, das auch das Cover seines Buches pr%u00e4gt, zeigt ein Flugzeug inmitten von sieben Zugv%u00f6geln. Fantastisch. Eine gro%u00dfe Glasvitrine, die vom Museum am Sch%u00f6lerberg als Leihgabe zur Verf%u00fcgung gestellt wurde, beinhaltet einige Vogelpr%u00e4parate, die Stertenbrink auf seinen Fotografien festgehalten hat. Die Resonanz bei der Er%u00f6ffnung zeigte, dass die Sonderausstellung auf reges Interesse st%u00f6%u00dft. Die Gespr%u00e4che vor den Bildern und die vielen Begegnungen gaben der Er%u00f6ffnung eine lebendige und pers%u00f6nliche Atmosph%u00e4re.Mit der Ausstellung setzt das Kreimer-Selberg-Museum seine Reihe besonderer kultureller Veranstaltungen fort. Die Fotografien von Martin Stertenbrink bieten den Besucherinnen und Besuchern dabei nicht nur interessante Motive, sondern vor allem unterschiedliche M%u00f6glichkeiten, die Welt durch die Kamera des Fotografen wahrzunehmen. Die Ausstellung richtet sich an Naturfreunde, Fotografie-Begeisterte und Familien gleichzeitig. Erg%u00e4nzende Hintergrundinformationen zu den gezeigten Tierarten und zur Arbeitsweise des Fotografe runden den Besuch ab. Zus%u00e4tzlich begleitet ein Bildband mit vielen weiteren Aufnahmen die Ausstellung. Der Bildband ist w%u00e4hrend der %u00d6ffnungszeiten der Ausstellung zu erwerben. Die Sonderausstellung ist bis zum 15. November an jedem ersten und dritten Sonntag von 15 Uhr bis 17 Uhr im Kreimer-SelbergMuseum in Holzhausen zu sehen. Der Eintritt ist frei. mjo oVollsperrung der Hindenburgstra%u00dfeBaufeld reicht bis zur Kreuzung Haseldehnen/ Parkstra%u00dfe Ab Montag, 14. September, sind auf der Hindenburgstra%u00dfe im Stadtteil Alt-Georgsmarienh%u00fctte Bauarbeiten zur Erneuerung der Asphaltdeckschickt sowie der Asphalttragschicht vorgesehen. Das teilt die Stadt Georgsmarienh%u00fctte mit.In ihrer ersten Meldung zu dieser Ma%u00dfnahme hatte die Stadt das gesamte Baufeld versehentlich auf den Bereich zwischen den Einm%u00fcndungen zur Ulmenstra%u00dfe und Bachstra%u00dfe eingegrenzt worden. Tats%u00e4chlich erstrecken sich die Arbeiten von einem Startpunkt in dem Bereich zwischen den beiden genannten Stra%u00dfen bis zur Kreuzung Haseldehnen/ Parkstra%u00dfe. Damit handelt es sich um einen deutlich l%u00e4ngeren Abschnitt als zun%u00e4chst angegeben. Weiterhin ist vorgesehen, die Arbeiten innerhalb von zwei Wochen unter einer Vollsperrung der Hindenburgstra%u00dfe abzuschlie%u00dfen. o

