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Stadtjournal blick-punkt | 29www.suedkreis-pflege.de Wir suchen eine*n Fahrer*in f%u00fcr unsere Tagespflege Georgsmarienh%u00fctteauf Minijobbasis.Ca. 7:00 - 9:00 oder 15:00 - 17:00 UhrHin- und R%u00fcckfahrtJetzt bewerben!Telefon: 05401/801133E-Mail: bewerbung@suedkreis-pflege.deWir freuen uns auf Sie!in Georgsmarienh%u00fctteFahrer*ingesucht!STARTE DEINE KARRIEREBEI UNS!Alle Infos und Onlinebewerbunghier:AUSBILDUNGwww.georgsmarienhuette.de/ausbildungVerwaltungsfachangestellte (d/m/w)zum 01.08.2027STUDIUMB.A. Allgemeine Verwaltung (d/m/w)zum 01.09.2027STELLENMARKTAKTUELLE AUSGABE ONLINE LESEN:WWW.OSNING-MEDIEN.DEkum h%u00f6rbar getrunken %u2013 und gelacht. Weitere Lacher folgen beim %u201eFurtzknoten%u201c und bei der Frage an einen frisch verheirateten Mann, ob seine Frau denn schon schwanger sei.Dann kippt die Stimmung. Ein Brief k%u00fcndigt die R%u00fcckkehr des Vaters an. Pl%u00f6tzlich werden die Gesichter um mich herum ernst und nachdenklich. Wenig sp%u00e4ter wird wieder gelacht, bei der geplanten Hochzeitsreise des Sportjournalisten. In einer Rock%u2018n%u2018Roll-Szene wird geklatscht.So geht es den ganzen Abend: Lachen, Nachdenklichkeit, R%u00fchrung, wieder Lachen. Ein echtes Wechselbad der Gef%u00fchle.Besonders still wird es vor der Pause, als Mattes sagt: %u201eIch will doch nur leben.%u201c Danach brandet der erste gro%u00dfe Applaus auf.In der Pause mischen sich die Zuschauer untereinander. Drei M%u00e4nner erz%u00e4hlen, dass sie wegen beider Geschichten gekommen sind %u2013 Fu%u00dfball und Familiengeschichte ber%u00fchren sie gleicherma%u00dfen. Ein elfj%u00e4hriges M%u00e4dchen ist immer wieder gerne auf der Waldb%u00fchne. Sie mag vor allem %u201edie Stimmung und die Gemeinschaft%u201c. Die Mutter eines Ensemblemitglieds ist fast bei jeder Vorstellung dabei. F%u00fcr sie ist die Waldb%u00fchne %u201ewie eine Familie%u201c.Nach der Pause kommt die deutsche Mannschaft im Bus in der Schweiz an. %u201eHoch auf dem gelben Wagen%u201c erklingt %u2013 und pl%u00f6tzlich klatscht und singt fast die ganze Trib%u00fcne mit.%u00dcberhaupt zeigt sich jetzt, wie sehr das Publikum auf bestimmte S%u00e4tze anspringt. %u201e11 Freunde m%u00fcssen wir sein, nicht 11 Egoisten%u201c wird ebenso beklatscht wie %u201eDer Kl%u00fcgere gibt nach und dann kommt der D%u00fcmmere an die Macht.%u201c Bei %u201eSeien Sie nicht so Deutsch, auch wenn sich einer verl%u00e4uft%u201c gibt es gro%u00dfen Jubel.Und dann ein Satz, der besonders auff%u00e4llt: %u201eDeutsche M%u00e4nner d%u00fcrfen weinen.%u201c Mattes sagt ihn zu seinem Vater %u2013 und das Publikum reagiert mit lautem Jubel und Applaus. Sandra Ludwig von der Waldb%u00fchne erz%u00e4hlt sp%u00e4ter, dass dieser Satz bisher noch nie beklatscht worden sei.W%u00e4hrend es drau%u00dfen langsam dunkel wird, gewinnt auch die B%u00fchne an Wirkung. Die Beleuchtung l%u00e4sst die Szenen intensiver erscheinen, der Nebel, der den Regen w%u00e4hrend des Spiels darstellt, wird im Dunkeln besonders eindrucksvoll. Und dann spielt sogar der Wald selbst mit: Zwischen den Szenen liegt pl%u00f6tzlich der Duft der B%u00e4ume in der warmen Abendluft.Als schlie%u00dflich der Schlusspfiff ert%u00f6nt, ist die Geschichte l%u00e4ngst nicht mehr nur auf der B%u00fchne. Das Publikum steht auf. Langer, stehender Applaus. Als Zugabe erklingt %u201eWunder gibt es immer wieder%u201c.Mir stehen ein paar Tr%u00e4nen in den Augen. Beim Abschied erfahre ich am Kiosk, dass ich damit offenbar nicht allein bin.Und wer nach dem Applaus noch ein wenig bleibt, bekommt eine weitere Besonderheit der Waldb%u00fchne zu sehen: Die Schauspieler verschwinden nicht einfach hinter der B%u00fchne. Sie mischen sich unter Familie, Freunde und Publikum. Schauspieler und Zuschauer stehen nebeneinander, reden miteinander, lachen.Vielleicht ist genau das ein Teil des eigentlichen Wunders dieses Abends: F%u00fcr ein paar Stunden wird aus einem Theaterbesuch ein gemeinsames Erlebnis %u2013 mitten im Wald, unter freiem Himmel und mit einer Geschichte, die noch lange nach dem letzten Applaus nachklingt. avo oFu%u00dfball und Familie: In %u201eDas Wunder von Bern%u201c finden die Lubanskis w%u00e4hrend der Fu%u00dfballweltmeisterschaft 1954 wieder zueinander.Foto: Waldb%u00fchne Kloster Oesede

